Diagnose und Förderung der Lesefähigkeiten mit Tablets

  

Neben der produktiven Medienbildung mit Tablets, bei der es darum geht,

kreativ mit den Inhalten von Texten zu arbeiten, werden seit April 2016

auch Erfahrungen zur Tablet-Arbeit im Rahmen der Leseförderung mit

lese-schwachen Schülern gesammelt.

 

Dazu werden im ersten Schritt (im Dezember jeden Jahres) die

Lesefähigkeiten der Schülerinnen und Schüler aller teilnehmenden

Klassen von Lehramtsstudierenden mit Hilfe verschiedener

Diagnoseverfahren getestet und ausgewertet, um herauszufinden,

welche Schüler/-innen eine Leseförderung benötigen.

 

Anfang bis Mitte April werden dann Lehramtsstudierende an der Uni

dazu ausgebildet, verschiedene Leseförderübungen am Tablet und

auch analog mit den Schülern und Schülerinnen durchzuführen.

Jeder Studierende ist dann im Rahmen einer 10-wöchigen Leseförderung

für ein leseschwaches Kind zuständig und führt Übungen zur Förderung

der Leseflüssigkeit und des Leseverständnisses am Tablet durch.

 

Mit Hilfe von regelmäßiger Lernverlaufsdiagnostik wird der Fortschritt

bzw. der Erfolg der Leseförderung über die zehn Wochen hinweg

protokolliert.

 

Die Ergebnisse haben gezeigt, dass sich fast alle Schüler/innen durch

die Förderung im Lesen deutlich verbessern konnten.

 

     Die Motivation der Schüler/innen im Rahmen der Leseförderung war sehr 

     hoch – die Arbeit am Tablet hat ihnen viel Spaß gemacht. Zudem sind die  

     Schüler/- innen nun deutlich fitter im Umgang mit den iPads geworden.